Corporate Carbon Footprint und PCF-Tool erfolgreich eingeführt
Die Hoberg & Driesch Röhrengruppe hat einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klimatransparenz und Dekarbonisierung vollzogen. Gemeinsam mit Green Navigation wurde eine umfassende CO₂e-Bilanz für die gesamte Unternehmensgruppe erarbeitet – über mehr als 20 Standorte hinweg in Europa.
Die Berechnung basiert auf dem GHG Protocol Corporate Standard sowie der DIN EN ISO 14064 und umfasst alle relevanten Emissionsquellen der Scopes 1 und 2 sowie Scope 3.1 bis einschließlich 3.9. Das Basisjahr für die Ermittlung des Corporate Carbon Footprint (CCF) ist 2024. Damit verfügt die Hoberg & Driesch Röhrengruppe erstmals über einen vollständigen Überblick über die unternehmensweiten Emissionen und deren Struktur entlang der Wertschöpfungskette.
„Mit dem CCF schaffen wir eine solide und transparente Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Klimastrategie“, erklärt die Geschäftsführung. „Die Ergebnisse helfen uns, gezielt an den Bereichen anzusetzen, in denen wir realistische und wirksame Reduktionspotenziale haben.“
Neues PCF-Tool ermöglicht produktbezogene CO₂e-Bilanzen
Neben der gruppenweiten Emissionsbilanz wurde ein maßgeschneidertes Product-Carbon-Footprint-Tool (PCF-Tool) entwickelt, das in Zukunft eine effiziente Erstellung produktbezogener CO₂e-Werte ermöglicht. Das Tool berücksichtigt die Anforderungen des GHG Protocol Product Standard sowie der DIN EN ISO 14067.
Für einen Großteil des Sortiments können nun individuelle PCF-Werte je Auftragsposition berechnet werden – inklusive der Möglichkeit, kundenindividuelle PCF-Zertifikate auszustellen.
Damit erhöht Hoberg & Driesch nicht nur die Transparenz entlang der Lieferkette, sondern unterstützt Kunden aktiv dabei, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele und Berichtspflichten zu erfüllen.
Wichtiger Meilenstein in Richtung Klimaschutz
Mit der Einführung von CCF und PCF stärkt die Hoberg & Driesch Röhrengruppe ihre strategische Ausrichtung im Bereich Klimaschutz – sowohl auf Unternehmens- als auch auf Produktebene. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine fundierte Basis, um weitere Dekarbonisierungsmaßnahmen abzuleiten und gemeinsam mit Partnern und Kunden nachhaltig Mehrwert zu schaffen.
